Deutsche Reizdarmselbsthilfe e.V.
www.reizdarmselbsthilfe.de
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen
www.dgvs.de
American Gastroenterological Association (AGA)
www.gastro.org
American College of Gastroenterology (ACG)
www.gi.org
British Society of Gastroenterology (BSG)
www.bsg.org.uk
Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
www.sge-ssn.ch
ReizdarmFunktionelle Darmerkrankung ohne organische Ursache mit Schmerzen im Unterbauch und verändertem Stuhlverhalten (= Colon irritabile, spastisches Kolon, Reizdarmsyndrom, Englisch: Irritable bowel syndrome (IBS)) ist eine funktionelle Störung des Magen-Darm-Traktes ohne organische Ursache. Letzteres (z.B. eine Entzündung oder Krebs) muss aber ausgeschlossen werden. Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes: 10 bis 15% der erwachsenen Bevölkerung sind davon betroffen. Die Erkrankung ist definiert durch den Ausschluss von organischen Erkrankungen und den typische Beschwerden; diese sind Bauchschmerzen, veränderte Stuhlgewohnheiten (chronische Verstopfung, Durchfall oder abwechslungsweise beides) sowie Blähungen. Das Reizdarmsyndrom hat oft einen langjährigen Verlauf, wobei die Intensität der Beschwerden individuell verschieden ist und auch im zeitlichen Verlauf starken Schwankungen unterliegt. Frauen sind etwa zweimal häufiger betroffen als Männer; sie suchen zudem häufiger medizinische Behandlung.
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Bauchschmerzen, die mindestens 3 Monate andauern oder episodenweise immer wieder auftreten und verbunden sind mit:
(diese Definition des Reizdarms nennt sich: „Rom-KlassifikationDefinition des Reizdarm anhand der Symtome. Die zugrunde liegende Konferenz fand in Rom statt.“) |
Zuletzt aktualisiert am 25.10.2010 von Mauro Peduzzi.