Deutsche Reizdarmselbsthilfe e.V.
www.reizdarmselbsthilfe.de
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen
www.dgvs.de
American Gastroenterological Association (AGA)
www.gastro.org
American College of Gastroenterology (ACG)
www.gi.org
British Society of Gastroenterology (BSG)
www.bsg.org.uk
Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
www.sge-ssn.ch
Zur medikamentösen Behandlung des Reizdarmes werden je nach Beschwerdebild krampflösende Medikamente (SpasmolytikaKrampflösende Medikamente., MuskelrelaxantienSubstanzen oder Medikamente, die entspannend auf die Muskulatur wirken.), PhythotherapeutikaPflanzliche Arzneimittel, ProbiotikaLebensfähige Mikroorganismen als Nahrungsbestandteile., pflanzliche und synthetische Ballaststoffe bzw. StuhlquellmittelSubstanzen, die durch Wasser im Dickdarm aufquellen und den Stuhl dadurch zu mehr Volumen verhelfen und ihn weicher machen. und durchfallhemmende Substanzen eingesetzt.
Bei Verstopfung werden vor allem Ballaststoffe und QuellmittelSubstanzen, die durch Wasser im Dickdarm aufquellen und den Stuhl dadurch zu mehr Volumen verhelfen und ihn weicher wachen. eingesetzt. Bei hartnäckiger Verstopfung kann zu Beginn auch eine Kombination mit anderen Abführmitteln erforderlich werden. Die Kombination von Stuhlquellmitteln als Basistherapie und SpasmolytikaKrampflösende Medikamente. sowie Loperamid (Imodium®) hat bei ReizdarmFunktionelle Darmerkrankung ohne organische Ursache mit Schmerzen im Unterbauch und verändertem Stuhlverhalten (= Colon irritabile, spastisches Kolon, Reizdarmsyndrom, Englisch: Irritable bowel syndrome (IBS)), mit vorherrschend Durchfall einen günstigen Effekt.
Zur Schmerzbehandlung werden neben SpasmolytikaKrampflösende Medikamente. gelegentlich auch AntidepressivaMedikamente gegen Depression (Schwermütigkeit). eingesetzt, wobei die schmerzlindernde Wirkung dieser Medikamente ausgenützt wird, die bei einer sehr viel geringeren Dosis einsetzt als zur Behandlung einer Depression erforderlich wäre.
Medikamente zur Behandlung von ReizdarmFunktionelle Darmerkrankung ohne organische Ursache mit Schmerzen im Unterbauch und verändertem Stuhlverhalten (= Colon irritabile, spastisches Kolon, Reizdarmsyndrom, Englisch: Irritable bowel syndrome (IBS)):
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Dosis pro Tag |
wo
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Besonders
gut |
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SpasmolytikaKrampflösende Medikamente. |
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Schmerzen, Spasmen |
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Antidiarrhoika |
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DiarrhoeDurchfall; definiert als häufige sehr flüssige Stuhlentleerungen (>3 pro Tag). |
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Oberflächen-aktive |
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Blähungen |
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Laxantien |
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Serotoninergika |
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Antibiotikum |
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Blähungen |
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AntidepressivaMedikamente gegen Depression (Schwermütigkeit). SSRI |
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Bauchschmerzen |
Zu beachten: Aufgelistete Medikamente wurden in wissenschaftlichen Studien zu Reizdarmsyndrom verwendet; Es sind nicht alle Medikamente einer SubstanzklasseMedikamente werden in Substanzklassen eingeteilt, die chemisch verwand sein können und meist die gleichen Symptome oder Krankheiten behandeln. aufgeführt.
Zuletzt aktualisiert am 09.11.2010 von Mauro Peduzzi.